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Gestalttherapie ist nicht nur eine Ansammlung psychotherapeutischer Techniken, sondern beinhaltet ein philosophisches Konzept (nach Laura Perls). Sie hat ihre philosophischen Wurzeln in der Phänomenologie, dem Holismus und Existenzialismus. Das heißt,
¨ sie versucht Menschen und ihr wahrnehmbares Verhalten zu beschreiben, nicht zu deuten und leitet Klienten dazu an, sich selbst hier und jetzt wahrzunehmen,
¨ sie versteht den Menschen als ein Wesen, das nicht aus einem Faktor (z. B. dem Körper oder der Seele) erklärt werden kann,
¨ sie beschäftigt sich nicht so sehr damit, die Vergangenheit zu untersuchen, sondern damit, wie sich das, was ich früher erlebt habe oder was ich zukünftig zu erleben glaube, jetzt, in diesem Moment, auswirkt.
Die psychologischen Wurzeln der Gestalttherapie sind die Tiefenpsychologie Freuds und seiner Nachfolger und die Gestaltpsychologie.